Praxisangebot
In meiner Privatpraxis in München biete ich Psychotherapie für Erwachsene und Jugendliche an. Im Rahmen eines Erstgesprächs nehme ich mir ausführlich Zeit für Ihr Anliegen und wir entwickeln gemeinsam ein individuell auf Sie zugeschnittenes Vorgehen. Das Erstgespräch unterliegt wie alle weiteren Sitzungen der Schweigepflicht.
Behandlungsschwerpunkte
- Depression
- Stress und Überlastung (Burn-out)
- Anpassungsstörungen nach belastenden Lebensereignissen (Verlust, Trennung, Krankheit) oder Sinn- und Lebenskrisen
- Psychische Beschwerden im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen
- Schlafstörungen
- Angststörungen
- Essstörungen
- Zwangsstörungen
- Traumafolgestörungen
- Persönlichkeitsstörungen, insb. Borderline-Persönlichkeitsstörungen
- Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störungen (ADHS)
Ablauf einer Psychotherapie
Zu Beginn der Psychotherapie finden bis zu 5 probatorische Sitzungen statt, in welchen die Diagnostik erfolgt und die Therapie geplant wird. In dieser Zeit können wir uns kennenlernen und Sie können überprüfen, ob Sie sich gut aufgehoben fühlen und eine weitere Zusammenarbeit wünschen. Im Anschluss kann ein Therapieantrag gestellt und die Psychotherapie begonnen werden. In der Regel finden die Therapiesitzungen einmal wöchentlich statt und dauern 50 Minuten. Abhängig von Diagnose und Bedarf kann die Frequenz und Dauer der Therapie angepasst werden. Eine Akuttherapie umfasst 12 Sitzungen, eine Kurzzeittherapie 24 Sitzungen und eine Langzeittherapie 60 Sitzungen.
Methoden
Beheimatet bin ich als psychologische Psychotherapeutin in der kognitiven Verhaltenstherapie. Ich arbeite nach einem integrativen Konzept und verbinde die klassische kognitive Verhaltenstherapie mit Methoden aus der dialektisch-behavioralen Therapie nach M. Linehan und der Schematherapie nach J. Young.
Die kognitive Verhaltenstherapie (VT) ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, welches bei der gesamten Bandbreite psychischer Erkrankungen eingesetzt wird und von den Krankenkassen als Richtlinien- bzw. Behandlungsverfahren anerkannt wird.
Im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie werden Sie die Entstehungs- und Aufrechterhaltungsfaktoren Ihrer psychischen Erkrankung besser verstehen, sowie neue Bewältigungs- oder Veränderungsstrategien entwickeln. Das Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist es, nicht-hilfreiche und belastende Denk- und Verhaltensmuster, zu erkennen und diese positiv zu verändern.
Die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) hat sich aus der Verhaltenstherapie heraus entwickelt und wurde ursprünglich zur Behandlung chronisch suizidaler Patient*Innen eingesetzt. Viele Studien bestätigen heute die Wirksamkeit der DBT auch für andere psych. Erkrankungen, u.a. Depression und ADHS.
Die DBT beruht auf einer dialektischen Betrachtungsweise und betont das Wechselspiel aus Akzeptanz und Veränderung eigener Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und Körperempfindungen. Ziele der DBT sind es unter anderem, mittels Achtsamkeit mehr Bewusstheit im Alltag zu gewinnen, sowie Fertigkeiten im Umgang mit belastenden Emotionen zu erlernen.
Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie und wurde ursprünglich für die Behandlung von Patient*Innen, die nicht zufriedenstellend auf bisherige Therapien ansprachen, u.a. Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, entwickelt.
Die Schematherapie betrachtet unbewusste Prägungen aus der Kindheit und setzt die daraus entstandenen wiederkehrenden Erlebens- und Verhaltensmuster, die sogenannten Schemata, in den Fokus der Therapie. Mittels erlebnisorientierter und emotionsfokussierter Techniken, wie beispielsweise der Arbeit mit inneren Anteilen, können maladaptive Schemata erkannt und abgebaut werden.
Finanzierung und Kosten
Mein Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) und
den gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen der Bundespsychotherapeutenkammer, der Bundesärztekammer, dem Verband der Privaten Krankenversicherung und den Beihilfestellen von Bund und Ländern zur Erbringung neuer psychotherapeutischer Leistungen (ab 01.07.2024).
Die Kosten für eine Sitzung differieren je nach Erkrankung und Komplexität zwischen 100,55 € (2,3-facher Steigerungssatz) und 153,- € (3,5-facher Steigerungssatz) und sind abhängig von der Art der Psychotherapie (Akutbehandlung, Kurzzeittherapie, Langzeittherapie). Hinzu kommen Kosten für Berichte, Testdurchführungen und psychopathologische Befunde.
Gesetzliche Krankenversicherung
Als Privatpraxis rechne ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen ab.
Private Krankenversicherung und Beamtenbeihilfe
Bitte beachten Sie, dass Psychotherapie von privaten Krankenversicherungen oder der Beihilfe unterschiedlich finanziert wird. In der Regel werden die Kosten übernommen. Es kann jedoch sein, dass das Sitzungshonorar nicht in voller Höhe, sondern nur anteilig erstattet wird und Sie einen Teil der Kosten selbst übernehmen müssen. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, sich vorab mit Ihrer Kasse in Verbindung zu setzen. Bei Fragen zur Kostenübernahme und Beantragung der Psychotherapie unterstütze ich Sie selbstverständlich gerne.
Selbstzahler
Die Abrechnung orientiert sich ebenfalls an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Als Selbstzahler haben Sie den Vorteil, dass Ihre Krankenkasse keine Daten über Sie erhält. Außerdem entfällt jegliche Bürokratie hinsichtlich der Antragstellung und die damit verbundenen Wartezeiten.