Methoden


Beheimatet bin ich als psychologische Psychotherapeutin in der kognitiven Verhaltenstherapie. Ich arbeite nach einem integrativen Konzept und verbinde die klassische kognitive Verhaltenstherapie mit Methoden aus der dialektisch-behavioralen Therapie nach M. Linehan und der Schematherapie nach J. Young.

Die kognitive Verhaltenstherapie (VT) ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, welches bei der gesamten Bandbreite psychischer Erkrankungen eingesetzt wird und von den Krankenkassen als Richtlinien- bzw. Behandlungsverfahren anerkannt wird.
Im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie werden Sie die Entstehungs- und Aufrechterhaltungsfaktoren Ihrer psychischen Erkrankung besser verstehen, sowie neue Bewältigungs- oder Veränderungsstrategien entwickeln. Das Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist es, nicht-hilfreiche und belastende Denk- und Verhaltensmuster, zu erkennen und diese positiv zu verändern.


Die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) hat sich aus der Verhaltenstherapie heraus entwickelt und wurde ursprünglich zur Behandlung chronisch suizidaler Patient*Innen eingesetzt. Viele Studien bestätigen heute die Wirksamkeit der DBT auch für andere psych. Erkrankungen, u.a. Depression und ADHS.
Die DBT beruht auf einer dialektischen Betrachtungsweise und betont das Wechselspiel aus Akzeptanz und Veränderung eigener Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und Körperempfindungen. Ziele der DBT sind es unter anderem, mittels Achtsamkeit mehr Bewusstheit im Alltag zu gewinnen, sowie Fertigkeiten im Umgang mit belastenden Emotionen zu erlernen.


Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie und wurde ursprünglich für die Behandlung von Patient*Innen, die nicht zufriedenstellend auf bisherige Therapien ansprachen, u.a. Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, entwickelt.
Die Schematherapie betrachtet unbewusste Prägungen aus der Kindheit und setzt die daraus entstandenen wiederkehrenden Erlebens- und Verhaltensmuster, die sogenannten Schemata, in den Fokus der Therapie. Mittels erlebnisorientierter und emotionsfokussierter Techniken, wie beispielsweise der Arbeit mit inneren Anteilen, können maladaptive Schemata erkannt und abgebaut werden.